Bernhard Lingner

Bernhard LingnerDer Dirigent der Jungen Sinfoniker Frankfurt e.V. ist ein überzeugter Streicher, dessen besonderes Interesse der Alten Musik gilt. Seit 1996 leitet er die Proben und Konzerte des 1993 gegründeten Orchesters. 1969 wurde Bernhard Lingner in Reutlingen geboren. Bereits als Schüler spielte er im Landesjungendorchester Baden-Württemberg Violine. Als Bratschist wirkte er im Landesjugendorchester Hessen mit. An der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main absolvierte er das Studium der Schulmusik mit Hauptfach Violine und Schwerpunktfach Dirigieren. Seine Lehrer waren Julia Grebe, Violinistin im Buchberger-Quartett, Prof. Jiri Starek im Fach Dirigieren sowie Wolfgang Schäfer und Georg-Christoph Biller im Fach Chorleitung. Im Anschluss studierte er Barockvioline im Bereich Alte Musik bei Prof. Michael Schneider. Weitere Kurse für Barockvioline belegte er bei Reinhard Goebel, Karlsruhe. Darüber hinaus besuchte er Kurse für Barockvioline im Rahmen der Internationalen Sommerkurse für Alte Musik in Szombathely bei Emilio Moreno, bei Simon Standage in Spa sowie in Straßburg bei Michi Gaigg. In Detmold und Weikersheim nahm er an Dirigierkursen bei Constantin Alex und Prof. Karlheinz Blümeke teil. 1997 organisierte, leitete und dirigierte er im Rahmen der Kronberger Barocknacht ein Barockorchesterprojekt mit Studierenden der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Konzertreisen mit dem Marburger Studentenorchester führten ihn nach Rom und Barcelona und durch Japan, wo er im regulären Programm als Violinist beteiligt war und ein Zusatzprojekt mit Alter Musik dirigierte. Nach seiner Lehrtätigkeit an der Humboldt-Schule in Wiesbaden unterrichtet Bernhard Lingner seit dem Sommer 2006 an der Einhardschule in Seligenstadt.